Indien Länderinfo

In Indien ist die dynamische Wirtschaftsentwicklung für das Land und für viele Menschen zum Segen geworden. Der Wohlstand ist gestiegen, vielen geht es deutlich besser, manchen materiell betrachtet sehr gut. Wenn man 15 oder 20 Jahre zurückschaut, haben sich heute die beruflichen Möglichkeiten in allen Bereichen enorm verbessert, und junge, gut ausgebildete Leute haben oft erstaunliche Verdienstmöglichkeiten.

Daneben ist aber das Heer der Armen nicht kleiner geworden. Noch immer leben 400 Mio. Menschen unterhalb der Armutsgrenze (unter 1,-€ täglich) und 600 Mio. gelten als arm. Überdies wird das Leben in Indien immer teurer. In den vergangenen Jahren sind
die Lebenshaltungskosten jährlich um bis zu 10% angestiegen, so dass steigende Gehälter davon oft mehr als aufgefressen werden. Daneben steigen aber die Ansprüche an Lebensqualität und Wohlstand. In diesem Spannungsfeld spielt sich auch die Arbeit der Inter-Mission ab.

Seit 1991 übernimmt CDH-Stephanus gemeinsam mit der Inter-Mission e. V. zahlreiche Kinderpatenschaften in
verschiedenen Regionen Indiens.
Im Laufe der Jahre werden aktuell über 510 Patenschaften übernommen.
Die CDH-Stephanus zusammen mit der Inter-Mission setzten sich für die Kinder in Indien ein.
Sie nehmen die Waisenkinder in christliche Kinderheime auf und vermitteln diese in persönliche Patenschaften.

Die Kinderheime werden von Christen aus einheimischen Partnerorganisationen geführt. Die Größe der Heime variiert von sieben bis hundert Kindern. In den meisten leben die Kinder in familienähnlichen Gruppen zusammen. Es wird angestrebt, den heranwachsenden Kindern nach Möglichkeit eine Berufsausbildung in einem der Ausbildungszentren anzubieten. Das ist sehr wichtig, denn das Ausbildungsniveau der Jugendlichen aus den Slums ist enorm niedrig. Gerade diese Jugendlichen sind leichte Beute für die Firmen, die billige Arbeitskräfte suchen. Der Wirtschaftsboom in Indien frisst Jugendliche zu Hundertausenden. Die soziale und gesundheitliche Gefährdung kommt noch dazu.
Im jungen Alter werden sie oft zu Alkoholiker und Kriminellen. Besonders die Mädchen werden oft zu billigen Arbeiten von ihren eigenen Familien verkauft.

Im Laufe der vergangenen 40 Jahren konnten bereits weit über 4000 Jugendlichen eine echte Basis für eine lebenswerte Zukunft erhalten. Dabei lernen viele Jesus Christus persönlich kennen. Sie besuchen gerne die geistlichen und christliche Programme. Wir freuen uns über Jeden, der mithilft den Hoffenden und doch hilflosen Kindern, Teenagern und Jugendlichen, die benötigte Hilfe zu geben.